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Erste ihrer Art

Modell: M2-2

Philosophie und Ansatz: Wir machen Zeit präzise

In den letzten 200 Jahren Uhrmachergeschichte wurde Großartiges geleistet. Wunderwerke der Feinmechanik schmücken Handgelenke und Westentaschen, Quarze übernehmen die Zeit gebenden Aufgaben für robustere Anwendungen, Zeitkontrolle findet teilweise sogar über das Internet statt. Allerdings fällt noch etwas auf: Keine der herkömmlichen Uhren, die wir Tag für Tag benutzen, ist wirklich genau. Mechanische Werke, selbst die der besten Gattung, gehen nach einem Tag mitunter zwei Sekunden neben der Zeit. Wer da nicht wöchentlich seine Uhr stellt, der verpasst am Monatsende auch schon mal den Zug.

Quarze sind da zuverlässiger, allerdings auch hier fernab von dem, was technisch möglich ist. Und die Internetverbindung zur zusätzlichen Korrektur der Quarz-Zeit ist, sobald wir den urbanen Raum verlassen, in den meisten Teilen der Welt nicht mehr gegeben.
Nach unserer Überzeugung sollte ein Zeitmesser die Uhrzeit so genau messen wie irgend möglich. Also haben wir unsere M–Serie Uhren mit allem ausgestattet was nötig ist, um eine wirklich präzise Zeitanzeige zu gewähren und ganz nebenbei eine Weltzeituhr geschaffen, die Sie keinen Moment mehr verpassen lässt (und auch nicht den Zug).

Zeitmessung in hoher Auflösung

Eine MORGENWERK empfängt ihr atomgenaues Zeitsignal von GPS–Satelliten. Thermokompensierte Quarze, abgeschirmt von äußeren Einflüssen, halten ihren Takt extrem genau. Eine von uns entwickelte Software misst darüber hinaus die minimale Abweichung, mit der jede einzelne Uhr zu Werke geht. Ein Mikroprozessor berechnet diese Abweichungen und korrigiert maßgeschneidert die Fehler des jeweiligen Quarzes.

So bleibt eine MORGENWERK einzigartig dicht am Gang der Zeit. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das eine minimale Abweichung von bis zu +/- 0,75 Sekunden pro Jahr. Eine derartige Auflösung auf eine Distanz umgerechnet entspräche einem 16 cm–Interval der Strecke von Berlin nach Paris oder 72 Meter auf dem Weg von der Erde zum Mond.

Selbst kompensierend

Thermokompensierte Quarze sind keine neue Errungenschaft, dennoch gibt es auch hier bessere und weniger gute Ausführungen. Für unsere MORGENWERK Zeitmesser verwenden wir ausschließlich die besseren. Doch damit finden unsere Überlegungen zu einem ideal kompensierten Uhrwerk noch lange nicht ihr Ende. Als erster Chronometer-Hersteller überhaupt fügen wir eine weitere Komponente zur Kontrolle der Gangabweichung hinzu: einen Mikroprozessor, der den Gang der taktgebenden Quarze buchstäblich kartographiert. Das atomgenaue Zeitsignal, das bei einer Synchronisation mit einem GPS-Satelliten

empfangen wird, vergleicht der Prozessor mit der Zeitangabe des Quarzes in der Uhr. Aus einer möglichen Differenz beider Werte werden Korrekturparameter errechnet, mit denen die Quarze dann kompensiert werden. Durch Wiederholen dieser Praxis erreicht die lernende Software die größtmögliche Annäherung an das für jede Uhr spezifische Korrekturideal. Hiermit gelingt es einer MORGENWERK mit nur acht Synchronisationsabläufen pro Jahr eine Abweichung von allerhöchstens +/- 0,75 Sekunden zu erreichen.

Stoßgeschützt durch Überlastkupplung

Unsere Uhren übertreffen den Industriestandard für schockresistente Uhren ISO 1413 bei weitem. Bei diesem zertifizierten Test wird der Fall einer Uhr aus einem Meter Höhe in verschiedenen Winkeln auf eine harte Oberfläche simuliert. Nun wissen wir aber, dass im alltäglichen Gebrauch einer Uhr durchaus höhere Kollisionsbelastungen auftreten können.
Eine am Handgelenk getragene Uhr erfährt allein durch das Momentum eines Armes, der im Vorübergehen beispielsweise einen Türrahmen streift, durchaus höhere Belastungen als im ISO-Test vorgesehen. Diese alltäg- lichen Überbelastungen werden in herkömmlichen Uhren einfach auf die Mechanik übertragen, deren Material dann auf Dauer in Mitleidenschaft

gezogen wird. Bei einer MORGENWERK wirken wir einer vorzeitigen Reperaturanfälligkeit entgegen, indem wir unsere Uhrwerke mit einer Überlastkupplung ausstatten. Sie verrichtet ihren Dienst, sobald ein Zusammenstoß das für ein Uhrwerk erträgliche Maß überschreitet. Die Zeiger der Uhr werden dann aus der starren Position gelöst, in der sie normalerweise diese Überlast einfach ertragen müssten. Die so kurzzeitig in Entspannung versetzten Zeiger werden dann durch den integrierten Kalibrierungsmechanismus wieder in ihre ordnungsgemäße Position gebracht.

Maßgeschneiderte Uhrwerke aus eigenem Hause

Natürlich möchte man annehmen, dass eine Uhrenmanufaktur neben dem Drehen der Uhrengehäuse, der Fertigung der Zeiger und des Zifferblattes auch das Uhrwerk in allen Einzelteilen selbst herstellt. Branchenkenner wissen: Dies wird nur noch bei einem sehr kleinen Teil der Uhrenhersteller so gemacht. Der Normalfall ist, komplette Uhrwerke bei Qualitäts-Herstellern mit Sitz in der Schweiz, in Japan oder auch in anderen Ländern einzukaufen. Dies ist keine Schande, da man sich hierbei als Liebhaber von Uhren auf bewährte hohe Fertigungsstandards verlassen kann.

Aufgrund der komplexen Architektur und der notwendigen Technologie, die eine MORGENWERK ausmacht, war es nötig, ein volkommen eigen entwickeltes Uhrwerk herzustellen. Das Ergebnis ist ein komplexes Gefüge aus Hochtechnologie-Komponenten, die wir zu einem einzigartigen Antrieb zusammengefügt haben. Ein MORGENWERK Uhrwerk ist immer ein Unikat, das ausschließlich in unserem Hause hergestellt wird, so dass es sich auch als echtes MORGENWERK Kaliber bezeichnen darf.

Zeitabgleich mit GPS–Satelliten

GPS Satelliten sind zur extrem genauen Zeitbestimmung mit Rubidium–Atomuhren ausgestattet. Absolut genaue Zeitmessung ist die Voraussetzung für die exakte Positionsberechnung der GPS-Navigationsgeräte. Die Zeitsignale der Satelliten können von entspechenden Empfängern ausgelesen werden. MORGENWERK Zeitmesser sind mit einer passiven GPS–Empfangsantenne ausgestattet und beziehen so ihr Referenz–Zeitsignal von den Satelliten-Atomuhren, bestmöglichst unter freiem Himmel, an jedem Ort der Welt. Im Detail werden beim GPS-Empfang Signale von bis zu sechs Satelliten ausgewertet, um dann aus den störungsärmsten die Referenzzeit zu berechnen.

Ist der GPS-Empfang – etwa in geschlossenen Gebäuden – unterbrochen, zeigt die Uhr durch ihr technologisch ausgefeiltes Quarzwerk die exakte Zeit auch weiter an, bis der Abgleich mit der GPS-Zeit wieder möglich ist. Diese Methode macht eine manuelle Zeiteinstellung der MORGENWERK überflüssig, die, so ganz nebenbei bemerkt, in dieser Präzision von Hand gar nicht möglich wäre. GPS–Satellitensignale haben zudem den großen Vorteil, überall auf der Welt empfangbar zu sein. Die Alltagstauglichkeit anderer Radiosynchronisationssysteme, wie etwa die der Funkuhren, wird hier weit übertroffen.

Lithium-Ionen Akkumulatoren

Alle MORGENWERK-Zeitmesser holen ihre Antriebsenergie aus Lithium-Ionen Akkus der neuesten Generation. Unsere Akkumulatoren verfügen über eine sehr hohe Kapazität bei vergleichsweise kurzer Ladedauer und einer sehr geringen Selbsentladung wärend ihrer Betriebszeit.

Bei vollständiger Entladung beträgt die Ladezeit maximal drei Stunden, die dann geladene Energie treibt ein Uhrwerk bis zu acht Monate lang an. Bei circa 500 möglichen Ladezyklen arbeitet ein MORGENWERK-Akku also weit über 100 Jahre, bevor er gewechselt werden muss.

Digital themperaturkompensierte Quarze (DTCXO)

MORGENWERK Kaliber verwenden piezoelektrische Kristalle als taktgebendes Medium. Diese Taktgeber unterliegen im Normalfall den Auswirkungen der Umgebungstemperatur, die die Ganggenauigkeit eines Quarzes stark beinträchtigt. Temperaturunterschiede führen dazu, dass die Taktfrequenz verändert wird und sich somit die Taktrate der berechneten Zeit beschleunigt oder verlangsamt.

Die in unseren Zeitmessern arbeitenden Quarzoszillatoren sind aus diesem Grunde temperaturkompensiert: Digitale Technik gleicht die Schwankungen der Umgebungstemperatur aus und hält die Schwingungsfrequenz möglichst konstant. Auch dadurch erreichen wir den extrem genauen Gang unserer Uhren.

Bi-direktionale Zeigerführung

MORGENWERK Zeitmesser verwenden keine starr mechanisch gekoppelten sondern prozessorgesteuerte Zeiger. Dies ermöglicht nicht nur eine genaue Abbildung der gemessenen Zeit auf den Indizes des Zifferblattes, sondern auch das schnelle Wechseln zur Anzeige anderer Parameter wie etwa dem Datum oder einer anderen Zeitzone. Herkömmlicherweise bewegen sich elektronisch gesteuerte Uhrwerke hierzu ausschließlich in eine Richtung, dem sprichwörtlichen »Uhrzeigersinn«. Anders aber die MORGENWERK–Kaliber.

Um lange Wartezeiten und überflüssige Zeigerstrecken zu vermeiden, bewegen sich unsere Zeiger bidirektional, also in zwei Richtungen. Bei den M1- und M2-Modellen haben wir den Sekundenzeiger vom Gang des Stunden– und Minutenzeigers abgekoppelt. Bei der M3 den Minutenzeiger vom Stundenzeiger. Hierdurch werden, ob der Möglichkeit des Zeigers, den kürzesten Weg zum Ziel zu nehmen, extrem schnelle und energiesparende Zeigerbewegungen möglich.

Alle Zeitzonen auf Knopfdruck

Eine echte Weltzeituhr ermöglicht es, jede Ortszeit anzuzeigen. So gesehen sind MORGENWERK Zeitmesser gleich 39 Uhren in einer. Zeitzonen in Stunden-Abstufungen dürfte es auf dem Globus eigentlich nur 24 geben. Aber aus geografischen oder politischen Gründen haben einige Länder ihre eigene Zeitzone im Halb- oder Viertelstundenabstand zum Nachbarn versetzt. Und so kommt es weltweit zu 39 verschiedenen Zeitzonen.

Die Umstellung unserer Uhren auf die lokale Zeit ist denkbar einfach. Die gewünschte Zone wird ausgehend von UTC - der Zeitzone des Observatoriums von Greenwich bei London - auf Knopfdruck addiert oder subtrahiert. Die zur Einstellung notwendigen Skalen sind bei unseren M1- und M2-Modellen direkt in die Lünette gefräst, bei der M3 werden sie auf dem integrierten Display angezeigt.

Ewiger Kalender

Wie von einer komplexen Uhr nicht anders zu erwarten, bilden MORGEN- WERK Zeitmesser natürlich auch das Datum ab. Um den Ansprüchen eines »Ewigen Kalendariums« gerecht zu werden, zeigt die Uhr nicht nur die einzelnen Monate in der richtigen Länge – eine MORGENWERK

berücksichtigt auch die vierjährige Wiederkehr der Schaltjahre und die entsprechenden Ausnahmen in den jeweiligen Jahrhunderten.

Schaltsekunden Anpassung

Die unserer Zeitmessung zugrunde liegende astronomische Zeitskala (UT1) wird aus der Rotation der Erde gegenüber Referenzpunkten im Weltall berechnet. Die Erddrehung unterliegt allerdings Schwankungen. So unterscheidet sich streng genommen jedes Jahr in seiner exakten Dauer von dem Vorangegangenen. Die in allen Uhren verwendeten Zeitgeber legen hingegen die Sekunde ganz wissenschaftlich als eine Konstante aus. Das verträgt sich nicht mit den tatsächlichen Schwankungen der Erdrotation. Eine unregelmäßig auftretende Diskrepanz bleibt also unvermeidbar und muss zur genauen Zeitangabe ausgeglichen werden. MORGENWERK-Uhrwerke orientieren sich ganz wissenschaftlich an der mit

Atomuhren gemessenen GPS-Zeit, die die Schwankungen der Erdrotation aber nicht berücksichtigt. Um die natürliche Abweichung der auf der Uhr angezeigten Weltzeit (UTC) zur Astronomischen Zeit (UT1) auszugleichen ist in den frühen 70er Jahren die Schaltsekunde eingeführt worden, die in unregelmäßigen Zeitabständen der UTC–Zeit hinzugefügt oder von ihr abgezogen wird. Allerdings ist dieser Ausgleich nicht direkt von den Zeitgebern der GPS Satelliten abrufbar, sondern dort lediglich als Informationsprotokoll hinterlegt. MORGENWERK-Uhren können dieses Umschaltprotokoll auf Knopfdruck von einem Satelliten herunterladen und auswerten.

Super Luminova

Super Luminova sind anorganische Nachtleuchtpigmente, die Indezies und Zeiger Ihrer MORGENWERK im Dunkeln deutlich sichtbar machen. Bei unserer M1-X PERRARUS ist es sogar das gesamte Zifferblatt das wir in einem aufwändigen Vorgang unter Aussparung der Minuterie

und der Stunden-Indizes mit diesem Luminat überzogen haben. Chemisch besteht diese »Wunderfarbe« aus Strontiumaluminat, eine Phosphoreszenz auf Erdalkali-Aluminat-Basis, die entgegen voreiliger Annahmen weder radioaktiv noch toxisch sind.

Fluorcarbon–Kautschuk (FKM)

Die in unseren Uhr–Armbändern verwendeten Fluor-Elastomere stammen aus der Gruppe der kohlenstoffbasierten Terpolymere. Sie zeichnen sich durch ihren sehr hohen Fluor-Anteil aus. Der ist wichtig um eine hohe chemische Widerstandsfähigkeit sowie Temperaturbeständigkeit zu gewährleisten. Selbst bei Tieftemperaturen um die -20°C bleiben unsere Armbänder ausreichend flexibel und wären selbst bei 200°C über dem Gefrierpunkt noch benutzbar. Fluorcarbon widersteht Mineralölen und -schmierstoffen, aliphatischen, aromatischen und auch speziellen

chlorierten Kohlenwasserstoffen, Benzin, Diesel-Kraftstoffen, Silikonölen, anderen Schmierstoffen und sogar Ozon. Es ist darüber hinaus in Hoch- vakuum-Anwendungen einsetzbar und aus diesem Grunde ursprünglich für Anwendungen im Flugzeugbau entwickelt worden. Seine geringe Druckverformbarkeit beschert uns darüber hinaus hervorragende Alterungseigenschaften. Sie tragen dazu bei, dass Sie ihre MORGENWERK auch ohne einen Wechsel des Armbands an die nächste Trägergeneration weitervererben können.

Titankarbit Beschichtung

Wir behandeln die Oberfläche unserer MORGENWERK-Gehäuse und -Metallarmbänder, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer sowie ihre Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen. Hierzu verwenden wir stöchiometrisch reines Titankarbit, das mittels des Ionenplatierungs–Verfahrens (Kondensation eines Materialdampfes in einem Teilvakuum) auf unsere Gehäuse aufgebracht wird.

Der erzielte Oberflächenhärtegrad von über 1000 HV (Vickers) schützt Ihre MORGENWERK weitestgehend vor den Spuren des alltäglichen Gebrauchs. Das Abplatzen der Beschichtung kann allerdings, wegen des weniger harten Gehäuse-Basismaterials, bei extremer Außeneinwirkung nicht immer verhindert werden.